Kommunen am Limit: Was das für Horb bedeutet

24. Juni 2026 · Autor: Maximilian Peters

Meinung Horb vor Ort

Kampagnenmotiv „Keine Mittel, keine Zukunft“ mit dem Logo von Kommunen am Limit, einer Stadtsilhouette und Warnband
Kampagnenmotiv zum Aktionstag „Kommunen am Limit“. Quelle: Deutscher Städtetag und kommunale Spitzenverbände, kommunenamlimit.de

Wenn das Geld in der Stadtkasse knapp wird, merkt man das irgendwann überall: bei Schulen, Kinderbetreuung, Straßen und Vereinen. Deshalb beschäftigt mich die Finanzlage der Kommunen, auch wenn das Thema trocken klingt. Horb soll auch für meine Generation ein Ort bleiben, an dem man bleiben, arbeiten und etwas aufbauen will. Dafür braucht die Stadt Spielraum.

Der Aktionstag

Am 22. Juni 2026 gab es den bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“. Die kommunalen Spitzenverbände, also Städtetag, Landkreistag und Gemeindetag, wollten damit auf die Finanznot der Städte, Gemeinden und Landkreise aufmerksam machen. Nach ihrer Bilanz haben mehr als 1.500 Kommunen mitgemacht.

Die Forderungen

Die Verbände richten sich an Bund und Länder:

Und in Horb?

Einiges haben wir in Horb selbst in der Hand: Wir müssen genau abwägen, was wir uns leisten, und Prioritäten setzen. Fördermittel von Land und Bund sollten wir konsequent nutzen und mit den Nachbarkommunen zusammenarbeiten, wo das Geld spart. Bei den Sozialausgaben und bei Aufgaben, die uns von oben aufgetragen werden, sind aber Bund und Land am Zug. „Wer bestellt, bezahlt“ gilt für alle, auch für unionsgeführte Regierungen. Das sage ich als CDU-Mitglied ganz bewusst.

Was ich mitnehme

Eine Stadt braucht Spielraum, um in Schulen, Kinderbetreuung, Vereine und die Ortschaften zu investieren. Dafür setze ich mich ein: mit Augenmaß beim eigenen Haushalt und mit klaren Forderungen an Land und Bund.

Wie siehst du das? Schreib mir gern. Du erreichst mich hier.

Quellen: Deutscher Städtetag, Kommunen am Limit.

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