28. März 2026 · Autor: Maximilian Peters

Der Förderverein für die Geriatrische Reha Horb a. N. ist gegründet, und ich wurde zum Internetbeauftragten gewählt. Was der Verein will und warum ich dabei bin, erkläre ich hier.
Worum es geht
Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Horb ist eine wohnortnahe Reha für ältere Menschen, zum Beispiel nach einer Krankheit oder einem Sturz. Sie gehört zu den Krankenhäusern des Landkreises Freudenstadt. Im vergangenen Jahr wurde im Kreis über eine mögliche Schließung oder Privatisierung diskutiert. Im Oktober 2025 hat sich der Kreistag mit knapper Mehrheit gegen eine Schließung ausgesprochen. Rund 12.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich zuvor für den Erhalt eingesetzt, mit einer Unterschriftenaktion der Initiatoren Andreas Bronner, Konrad Fassnacht und Katrin Lohner.
Der Landrat hat damals gesagt, dass für eine langfristige Sicherung neue Unterstützungswege nötig sind, und die Gründung eines Fördervereins unterstützt. Daraus ist der Verein entstanden.
Was der Förderverein macht
Der Förderverein unterstützt die Klinik ideell und finanziell. Sein Ziel ist, dass ältere Menschen nach einer Krankheit oder einem Sturz ihre Selbstständigkeit zurückgewinnen und Würde und Lebensqualität behalten. Dazu will er
- die wohnortnahe geriatrische Versorgung in der Region stärken,
- Pflegebedürftigkeit möglichst vermeiden oder hinauszögern und
- Angehörige entlasten.
Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen und nach eigenen Angaben schnell gewachsen. Mitglieder kommen vor allem aus Horb, dem Umland und dem Kreis Freudenstadt. Geplant sind unter anderem ein Tag der offenen Tür, ein Benefizkonzert und weitere Aktionen. Die Vorsitzende ist Katrin Lohner.
Meine Aufgabe als Internetbeauftragter
Ich kümmere mich darum, dass der Verein online gut zu finden ist. Wer helfen will, soll sofort sehen, wie man Mitglied wird, spendet oder anpackt, und Termine und Spendenaufrufe sollen leicht zu finden sein.
Warum ich das für richtig halte
Mir liegt die Geriatrie in Horb am Herzen. Eine gute Reha vor Ort ist keine Nebensache, sondern Daseinsvorsorge. Wer nach einem Sturz oder einer schweren Krankheit wieder auf die Beine kommen will, braucht Hilfe, die er erreichen kann und bei der Familie und Freunde zu Besuch kommen können. Eine Reha in der Nähe entlastet auch die Angehörigen. In einer Region mit immer mehr älteren Menschen wird das wichtiger, nicht unwichtiger. Gute Versorgung für ältere Menschen darf nicht davon abhängen, ob man weit fahren kann.
Dass sich 12.000 Menschen für den Erhalt eingesetzt haben, zeigt, wie viel den Menschen hier daran liegt. Ein Förderverein gibt diesem Engagement eine feste Form, die bleibt, auch wenn die Aufmerksamkeit nachlässt. Er kann Dinge möglich machen, die im Klinikalltag sonst fehlen, und er zeigt Politik und Klinikleitung, dass die Menschen die Einrichtung wollen. So stelle ich mir Bürgerengagement in Horb vor.
Der Verein lebt davon, dass viele mitmachen. Jede Mitgliedschaft, jede Spende und jede helfende Hand hilft.
Mitmachen
Du willst den Verein unterstützen? Alle Informationen, auch zur Mitgliedschaft, findest du auf fv-reha-horb.de. Fragen an mich gehen hier entlang.
Quellen: Landkreis Freudenstadt, Förderverein für die Geriatrische Reha Horb gründet sich, 28. November 2025; Stadt Horb, Förderverein für die Geriatrische Reha Horb a. N. gründet sich, 2. Dezember 2025; Website des Fördervereins. Foto: © Landratsamt Freudenstadt, Jaqueline Günthner. Es zeigt Landrat Andreas Junt im Gespräch mit den Initiatoren der Unterschriftenaktion, Ende November 2025.